[Cottbus] – Polizei kennt Ku Klux Klan nicht

Cottbus

In Cottbus scheinen die Uhren noch etwas anders zu ticken. Da stimmen Spieler des FC Energie Cottbus einen antiziganistischen Fangesang an, der Trainer stimmt ein und kollektiv herrscht Unverständnis, dass der Verein ins rechte Licht gerückt wird.

Bei der vor kurzem stattfindenden Aufstiegsfeier schmückten sich einige der Fans mit Ku Klux Klan Kostümen und posierten mit einem Transparent wo “Aufstieg des Bösen” zu lesen ist. Für die dortige Polizei scheinbar kein Grund zu intervenieren. Mehrere Polizist*innen hätten die Szene wohl beobachtet. Angeblich haben sie nicht eingegriffen, weil sie nicht wussten, was der Ku Klux Klan ist. Nun kann man sich Fragen ob die Polizei da wirklich so dumm ist oder ob der Grund, warum niemand eingegriffen hat, eigentlich ein völlig anderer ist, nämlich der das man in Cottbus der rechten Gesinnung Tür und Tor gern offen hält.

Die Beamten hätten laut der Polizeisprecherin geglaubt, dass die Kopfbedeckungen nur eine Maskierung gewesen seien, um Anzeigen wegen des illegalen Feuerwerks zu entgehen. „Einen Zusammenhang zwischen den spitzen weißen Kapuzen und dem Ku-Klux-Klan konnten sie nicht herstellen“, wird Filohn zitiert. 

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