[G20] 95 Ermittlungsverfahren gegen Polizist*innen

G20 / Hamburg

Im Nachgang des G20 Gipfel bestätigte ein Sprecher der Innenbehörde, dass gegen 95 Polizist*innen ein Verfahren eingeleitet wurde. In 78 Fällen wird dabei wegen Körperverletzung im Amt, in 7 Fällen wegen Nötigung, in 3 wegen Strafvereitelung im Amt, in jeweils 2 Fällen wegen Beleidigung und der Verletzung des Dienstgeheimnisses, in einem Fall wegen Bedrohung und in einem weiteren Fall wegen sexueller Belästigung ermittelt. Man darf gespannt sein, wie viele Fälle davon eingestellt werden.

Demnach wird nun gegen 78 Beamte wegen Körperverletzung im Amt ermittelt. Sieben weitere Fälle bezögen sich auf Nötigung, drei auf Strafvereitelung im Amt. Jeweils zwei Fälle beträfen den Tatbestand der Beleidigung und der Verletzung des Dienstgeheimnisses. In einem Fall werde wegen Bedrohung ermittelt. Ein weiterer Fall wegen sexueller Belästigung beziehe sich auf das Verhalten eines Polizisten in seiner Freizeit. Bei dem Polizeieinsatz während des G20-Gipfels am 7. und 8. Juli waren mehr als 20.000 Beamte im Einsatz.

Quelle: